Kaffeesorten

Die Gattung Coffea gehört zur Pflanzenfamilie der Rubiazeen (Rötegewächse), zu der ca. 500 Gattungen mit über 6000 Arten gehören. In der Gattung Coffea sind zahlreiche Sträucher und Bäume vertreten.

Von wirtschaftlicher Bedeutung sind jedoch nur zwei Kaffeevarietäten. An erster Stelle ist Coffea arabica zu nennen, auf die mehr als 70% der Weltkaffeeproduktion entfallen. Mit bis zu 30% nimmt Coffea Robusta den zweiten Platz in der Weltkaffeeverbreitung ein. Zu nennen sind dann noch Coffea Liberica und Coffea Excelsa, beide von geringer Bedeutung.

Die Familie der Rubiaceae umfasst mehr als 50 Arten von Kaffeepflanzen, doch nur zwei sind für die Gewinnung von Kaffee bedeutsam: Coffea arabica, ursprünglich in Abessinien entdeckt, und Coffea canephoram, der aufgrund seiner Winterhärte und Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten besser bekannt ist unter dem Namen Coffea robusta.

Kaffee wird ausschließlich in der Zone entlang des Äquators angebaut. In Mitleidenschaft wird er gezogen, wenn die Temperaturen im Anbaugebiet unter 12° C fallen oder über 27° C steigen; er bevorzugt eine mittlere Temperatur von 21°C. Arabica wird auf Plantagen in 600-2000m Höhe angebaut. C. robusta gedeiht hingegen besser in niedrigeren Lagen. Obwohl zart und anfällig für Schädlinge und Krankheiten, ist Arabica, der 65% der Weltproduktion ausmacht, bei weitem begehrter. Robusta-Bohnen haben doppelt soviel Koffein wie Arabica- Bohnen und sind gerne bitter.