Ethiopia Zege

Spezialitäten aus unserer Rösterei – Ethiopia Zege Waldkaffee

Ethiopia Zege – ein besonderer Kaffee

Zege Waldkaffee ist die neueste und seltenste Kaffeeentdeckung der letzten Jahre.

Zege, eine Halbinsel im Norden Ethiopiens besteht aus dem Dorf „Alaf“ und sieben Klöstern. Der wildwachsende Urkaffee wächst auf 1850 m und wird in Zusammenarbeit aller sieben Klöster und den Einheimischen geerntet.

Im Geschmack ist der Kaffee ausgewogen rund, mit fülligem Körper und samtig weicher Würze. Der „heilige“ Kaffee schützt den Regenwald und der Regenwald schützt den „heiligen“ Kaffee.

 

Ethiopia Zege Forest grown Monastery Cherry from Lake Tana

Ursprung

Rund um den Tanasee wächst seit Urzeiten Kaffee. Dennoch gehört diese Region nicht zu den klassischen Anbaugebieten Äthiopiens. Ursprünglich waren es Waldkaffees, aber der Holzeinschlag der letzten Jahrzehnte hat leider dafür gesorgt, dass dieser historische Waldkaffee rund um den Tanasee fast nicht mehr vorkommt. Eine Ausnahme stellt die Halbinsel Zege dar. Es ist das größte, noch zusammenhängende Waldgebiet am Tanasee in dem der Kaffee in seiner Ursprungsform gedeiht. Zu verdanken hat er das seiner einzigartigen „heiligen“ Herkunft.

Der „heilige“ Kaffee

„Betre Maryam“, der Name der Heiligen, teilte einst seinen Priesterstab in drei Teile. Aus dem Kopfteil entstanden die ersten Kaffeepflanzen. in einem der sieben Klöster von Zege ist diese einmalige Geschichte in Waldbildnissen verewigt. Zudem existiert auch ein altes Buch in dem diese besondere Begebenheit niedergeschrieben wurde. Noch heute gibt es auf Zege aus diesen historisch religiösen Gründen keine echte Landkultivierung im herkömmlichen Sinne. So schützt der „heilige“ Kaffee den Wald und der Wald den „heiligen“ Kaffee. Kaffee ist dort wirklich ein besonderes Gut.

Ernte

Traditionell beschäftigen sich die Einheimischen und die Klöster ehrfürchtig mit der Kaffeekultivierung für den Eigenbedarf, bzw. für den lokalen Markt. Es handelt sich hierbei um die unterschiedlichsten Qualitäten. Gesammelt und verwendet wird eigentlich alles. In den letzten vier Jahren (Erntezyklen) wurden die Ernte und Aufbereitung in Zusammenarbeit mit den einheimischen Kaffeeanbauern und Klöstern optimiert, um einen wunderbaren Zege Waldkaffee zu kreieren.

World-Habitat-Society

Unterstützt und gefördert wird dieses Kaffeeprojekt auch durch World-Habitat-Society, die sich seit Jahren vor Ort auf Zege für den Schutz des Waldes, die Regionalentwicklung und den nachhaltigen Tourismus, sowie für den Erhalt und die Restaurierung der Klöster und seiner Malkunst, einsetzt. Durch diese Projekte wird die Region nachhaltig gestärkt und ermöglicht auch in Zukunft die Anfertigung dieses wunderbaren und zugleich einzigartigen Zege Waldkaffees mit „heiliger“ Herkunft.