Kaffeeanbau

 

Die Kaffeepflanze bis zu vier Meter hoch. Sie wird aber durch ständigen Rückschnitt strauchförmig gehalten, damit sie leichter abgeerntet werden kann. Die länglich-ovalen Blätter fühlen sich lederartig an. Die Blüten sind weiß, fünfgliedrig und duften ein wenig nach Jasmin. Sie verblühen in kurzer Zeit und sind nur wenige Stunden befruchtungsfähig. Nach ca. drei Tagen fallen die Blüten ab.

 

Nach der Befruchtung durch Fremdbestäubung entwickeln sich in 7-9 Monaten die elliptischen, zwei Samenkerne enthaltenden, kirschähnlichen Steinfrüchte. Die Farbe dieser so genannten „Kaffeekirschen“ wechselt während der Reifephase von grün über gelb zu rot und im überreifen Zustand in schwarz. Die reife Frucht hat eine rote oder gelbe Haut, die ein weiches, weiß-gelbliches, zuckerhaltiges Fruchtfleisch (die Pulpe) umschließt.

 

In ihr sind in der Regel zwei Samen enthalten – die Kaffeebohnen. Jeder Samen wird von einer dünnen, fest anhaftenden Schale geschützt, dem Silberhäutchen. Beide Kaffeebohnen werden von einer dünnen, blass gelben Hülle, der so genannten Pergamenthaut, umgeben. Die Kaffeebohne liefert das kräftige Nährgewebe für den dünnen, gekrümmten Keimling, der am unteren, dem Fruchtstiel zugekehrten Ende des Samen sitzt.